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Archiv der Einträge: August, 2012
  • Hier so...

    Sommerpause Kopie

  • BFF*-Shooting [2]

    Collage VI

    Collage VII

    Collage VIII

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  • BFF*-Shooting [1]

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    Im besten Sommer meines Lebens war ich neunzehn Jahre alt. Die Tage waren voller Sonne, die Nächte warm und lang, ich war verliebt und das Leben lag vor mir. Wenige Monate zuvor hatte ich die letzten Klausuren geschrieben und zusammen mit einem schlappen Händedruck ein ganz passables Zeugnis bekommen. Und am Ende dieses Sommers würde ich für anderthalb Monate quer durch Australien fahren, Hong Kong sehen und Erfahrungen machen, die den Rest meines Lebens verändern würden.

    Wir Saßen Nachts am See mit ungeduldig angezündeten Feuern und Flaschen voll billigem Wein. Über uns die Sterne und den Kopf voller Träume davon, wie das Leben wohl sein würde. Diesen einen Sommer lang das Gefühl von Ungewissheit beiseitegeschoben und nur gelebt, geliebt, Musik gehört. Nie wieder war das Lebensgefühl genauso.

    Ich bin ein bisschen wehmütig bei diesem Shooting. Neunzehn Jahre, beste Freundinnen, zwei Stunden und glühende Hitze. Am heißesten Tag dieses Jahres sinkt die Temperatur erst spät in der Nacht überhaupt unter dreißig Grad, Staub flirrt in der Luft und mir läuft der Schweiß träge den Rücken hinunter. Aber ich liebe das Licht, die Mädchen sehen fabelhaft aus und ich weiß schon jetzt: die Bilder werden wunderbar.

    Liebe Sarah, liebe Laura, vielen Dank für den tollen Nachmittag mit Euch, Ihr seid eine Sensation!

    * Best Friends Forever

    Collage I

    Collage V

    Collage II

    Collage III

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  • Camp Out Birthday Party

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    Plötzlich ist er da, der große Tag. Das Kind wandert rastlos durch das Haus und den Garten, während Herr elbkind eine kleine Schatztruhe im Wald vergräbt und ich die letzten Cupcakes in den Ofen schiebe. Blauer Himmel und Sonnenschein von Baumwipfel zu Baumwipfel und das Thermometer zeigt perfekte vierundzwanzig Grad. Der örtliche Bauer zeigt sich kooperativ und liefert den Duft zum Event praktischerweise frei Haus. Idylle. Glücklicherweise dreht der Wind, kurz bevor die Gäste kommen.

    Auf dem alten Küchentisch unter dem Kirschbaum stehen Teller und Tabletts mit Schokoladencookies und Weintraubenspießen, Chocolate Spoons und Napfkuchen, Schokoladen Cupcakes mit Nougatcreme und Marshmallows mit Schokolade und Zuckerperlen. Zwischen den Zelten flattert eine bunte Wimpelkette im Wind und an der Tür zum Gartenhäuschen lehnen acht Wanderstöcke mit roten Beuteln daran, die die Kinder später mit nach Hause nehmen werden. Dreieinhalb Stunden, die wie im Flug vergehen, unfassbare Mengen Essen, die auf wundersame Weise verschwinden und neun Kinder, die am Ende des Tages müde, aber glücklich und mit akuter Schokoladenvergiftung von ihren Eltern wieder abgeholt werden. Ein ziemlich perfekter Tag, wenn Sie mich fragen.



    V - Bearbeitet

    III - Bearbeitet

    I - Bearbeitet

    _MG_9660 - Bearbeitet

    VI - Bearbeitet

    => Lies mehr!

  • Woanders...

    ... gabs übrigens im letzten Jahr schon Igelkacke und überraschenderweise mit ganz ähnlichen Gedanken dazu. Gehen Sie ruhig mal gucken!

  • Neue Zeiten

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  • Eventmanagement

    Einladung

    Ja, kann man mal machen, sagt sie und setzt hinzu: für einen Sechsjährigen. Sie lässt das Satzende ein bisschen in der Luft hängen und ich weiß, dass sie eigentlich viel lieber sagen will: Ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Ich bringe mit bemerkenswerter Anstrengung ein schiefes Grinsen zustande. Womit willst Du das nächstes Jahr noch toppen?, fragt sie und für einen winzigen Moment habe ich keinen Schimmer, was sie meint. Ich muss das gar nicht toppen, lache ich. Ich mache ihm einen Geburtstag, an dem wir alle Spaß haben und irgendwann wird er das nicht mehr wollen. Weil Cart Fahren cooler ist, oder so. Und mal ehrlich, das hier macht mir mehr Spaß als Topfschlagen und Wattepusten. Mhhhhhm..., sagt sie. Nur das und wieder schwebt es so merkwürdig in der Luft.

    Letztes Jahr das Junior-Space Camp, dieses Jahr ein Camp-Out Geburtstag. Und ich habe immer noch keinen Darsteller für den Bären. Eigentlich ist das hier ohnehin nur eine Zwischenlösung, schließlich träumen Herr elbkind und ich von ganz anderen Dingen. Einem Straßenkrimi, beispielsweise. Mit Zeugenbefragungen in der Nachbarschaft, einem spektakulären Tatort, Spurensicherung und aufregender Tätersuche. Oder ein Mac Gyver Geburtstag mit kniffligen Aufgaben und ungewöhnlichen Lösungen. Ich kann es praktisch schon sehen.

    Und im Grunde ist es ja so: wenn man mal von der Verpackung absieht, unterscheidet sich dieser Geburtstag gar nicht so sehr von anderen. Eine kleine Rallye, eine Schatzsuche, ein Geduldspiel. Im Garten. Mit Grillwurst und Nudelsalat. Budget pro Kind? Unter fünfzehn Euro, Geschenketüte und Essen eingerechnet. Dafür bekommen die Kinder Dinge mit nach Hause, die ich wirklich gerne verschenke. Die kleine Lupe, mit der sie das Lagerfeuer anzünden durften, den weißen Becher aus Emaille mit dem Geburtstagslogo, eine faltbare Trinkflasche, das Kunststofftier aus dem Geschicklichkeitsspiel und zwei kleine Süßigkeiten. Wegzehrung. Versteht sich von selbst.

    Im letzten Jahr hat jedes Kind ein T-Shirt mit seinem Namen und Logoprint bekommen. Schließlich braucht so ein Junior Space Ranger eine Uniform. Ich habe diese Shirts noch Monate später immer mal wieder im Kindergarten gesehen und das ist der eigentliche Grund, warum ich das alles mache. Die Cupcake Toppers und Flaschenlabels, die Aufkleber aus den Marmeladengläsern für den Nudelsalat, die kleinen Kärtchen und Etiketten und die aufwändige Einladungskarte. Weil die Kinder verrückt danach sind.

    Normalerweise arbeite ich für Menschen, die mit meinen Entwürfen durchaus glücklich sind - in der Regel flippt aber keiner darüber aus. Sehr schön, wirklich, vielen Dank, Rechnung bitte. So ist das eben. Und warum sollte das bei einem Kindergeburtstag anders sein? Warum sollte es einen Unterschied machen, ob auf der Flasche ein Label der Hausmarke irgendeines Discounters klebt oder eines von meinen? Wer braucht Cupcake Topper? Fliegt die Einladungskarte nicht ohnehin sofort in den Müll? Und dann liegen plötzlich auf zehn kleinen Kaffeetellern sorgfältig sauber gewischte Cupcake Topper. Kannst Du das in meine Tüte legen? Darf ich das wirklich mitnehmen? Und die Wasserflasche auch? Und die Mondsteine? Und das T-Shirt auch?! Sie sind eingetaucht in die Welt, die ich für sie gemacht habe und sie bemerken jedes winzige Detail, jede Kleinigkeit. Das wirft mich um.

    Natürlich gibt es einen zweiten Grund und der ist ziemlich einfach: ich liebe es. Eine Idee zu finden, sie zu entwickeln und zu sehen, wie sie Gestalt annimmt. Sie immer wieder neu zu entdecken und auszuweiten, passende Accessoires zu finden, kleine Geschenke und Gimmicks. Darin kann ich mich vollständig verlieren. Glücklicherweise habe ich an dieser Stelle Herrn elbkind. Der hat nämlich ein ziemlich sicheres Gespür dafür, wann man mich aufhalten muss. Und er ist ein Lösungsfinder, mein Herr elbkind. Morgen wird er Plastiktiere und Schlammeier verpacken. Und Zelte bauen. Das hier ist nämlich ein Familienprojekt. Versteht sich von selbst.

    Drücken Sie die Daumen für sonniges Wetter am nächsten Freitag, ja?

  • Dialog mit elbkind

    Verregneter Samstagnachmittag auf dem Sofa.

    Guck mal Spätzchen, weißt Du, welcher Koch das ist?
    Nicht? Hast Du bestimmt schon mal gesehen.
    Mit Tipp vielleicht: Tim...?

    ... Buktu!

    (Noch nie gehört? Der bekannte deutsche Fernsehkoch Tim Buktu?
    Nicht? Bildungslücke. Echt mal.)

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