Ach, ich liebe Chutneys. Mangochutney mit Rosinen, Apfelchutney mit Datteln, Aprikosenchutney. Ananaschutney. Am liebsten nach diesem einen Rezept, das sich wunderbar variieren lässt und das ich vor ein paar Jahren einem Indischen Koch abgeschwatzt habe, nachdem sein Ananaschutney mich praktisch vor Glück hat schielen lassen.
Leider sind Mangos natürlich keine Beeren, aber Mangos und Erdbeeren ergänzen sich wunderbar, finde ich. Dazu nehme ich eine Handvoll dieser wunderbaren Rosinen, die mein türkischer Gemüsehändler mir verkauft und die so ganz anders schmecken, als die aus dem Supermarkt. Der Duft des fertigen Chutneys allein ist grandios. Und Herr elbkind? Der schielt beim Probeessen. Versteht sich von selbst.
Mangochutney mit Erbeeren Punjabi-Style
1000 g gewürfelte Mango
600 g reife Erdbeeren
250 g Zwiebeln
2 Chilischoten
Rosinen nach Geschmack
400 g weißer Zucker
200 ml Weißweinessig
1 EL Salz
1 Tl geriebener Ingwerwurzel
1 El Korianderpulver
Mango und Zwiebeln würfeln, die Kerne der Chilischoten unter fließendem Wasser entfernen und die Schoten in feine Streifen schneiden. Wer es scharf mag, kann auch ein paar Kerne behalten.
Rosinen überbrühen, Ingwerwurzel schälen und reiben. Die Erdbeeren in grobe Stücke schneiden und beiseite stellen.
Den Zucker in einem großen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen und goldbraun werden lassen. Nun alle weiteren Zutaten bis auf die Erdbeeren mit in den Topf geben und ohne Deckel bei mittlerer Hitze ca. eine Stunde dicklich einkochen lassen. Gelegentlich umrühren und Konsistenz überprüfen. Erdbeeren hinzufügen und noch mal aufkochen lassen.
Abschmecken und gegebenenfalls mit Ingwer, Chili und Salz nachwürzen. Das fertige Chutney heiß in sorgfältig sterilisierte Gläser füllen, sofort verschließen und einige Zeit auf den Kopf stellen. Möglichst dunkel lagern, dann hält das Chutney ungefähr ein Jahr.
Passt zu Fleisch, Fisch und Geflügel ebenso gut wie zu Reisgerichten und vegetarischen Currys.




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