szmmctag

  • Fifty Shades of Grey

    Oder: Aufgemöbelt, fertig, los! - second edition.

    Dich kenne ich!, Ralf steckt gerade seinen Kopf aus der Werkstattür und lacht mir herzlich entgegen, als ich aus dem Auto steige. Geh ruhig schon ins Haus, Marion wartet dort schon auf Euch! Ein bisschen ist es ja, wie Nach-Hause-kommen, finde ich. Vor nicht ganz anderthalb Jahren durfte ich das erste Mal an einem der tollen Workshops in der Wohnwerkstatt teilnehmen und fand es so wunderbar, dass ich natürlich sofort zugesagt habe, als vor ein paar Wochen die Einladung zu einem weiteren Aufmöbeltag kam. Am Ende dieses Tages wird Ralf mir zum Abschied sagen, dass ich beim nächsten Besuch halt doch mal meine beiden Chippendale-Stühle zum Leimen und Beziehen mitbringen soll - aber das weiß er jetzt noch nicht.

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    Einen Augenblicke später sitze ich schon gemütlich mit am großen Esstisch der Stukenbrocks, einen Kaffeebecher in der Hand und freue mich immer noch wie irre auf den Tag, der vor uns liegt. Nach und nach trudeln die anderen Bloggerinnen ein und wir ziehen bald in die Werkstatt um, wo wir das bunte Sammelsurium an Mitbringseln der jeweils Anderen bestaunen und begutachten. Zum Glück haben wir einen der ersten sonnigen und warmen Apriltage erwischt, also können wir uns gemütlich vor der Werkstatt ausbreiten.

    Schnell knipse ich noch ein paar Fotos, bevor Marion mich daran erinnert, dass ich heute viel vor habe. Vor mir steht ein alter Küchenschrank, der sich im Moment noch unter einer dicken, fleckigen Farbschicht versteckt und dem man noch nicht so recht ansieht, wie großartig er aussehen könnte.

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    Ich bin nicht sicher, ob ich mich alleine daran gewagt hätte, aber bei Marions Erklärung zur Handhabung des Heißluftföns (Vorsicht, fass da nicht an, der ist heiß!) klingt das plötzlich ganz einfach. Ist es sogar, wenn man davon absieht, dass ich mir selbstverständlich doch noch die Finger verbrenne und dass der Schrank einmal kurz in Flammen steht. Hat zum Glück keiner bemerkt. Und es war ohnehin nur ein bisschen an der Unterseite - halb so wild!

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    Die nächsten Stunden werde ich mit dem Fön in der einen und einem Spachtel in der anderen Hand verbringen, Lackfarbe herunterkratzen und mich an jedem Fetzen Farbe freuen, der auf dem Boden vor der Werkstattür landet. Darunter kommt nämlich ein kleines Schmuckstück zum Vorschein und wenn das Holz nicht an einigen Stellen in einem furchtbaren Zustand wäre, würde ich die Kommode beinahe so lassen und nicht mehr zu Farbtopf und Pinsel greifen. Man sieht ihm an, dass er einiges erlebt hat. Der hat mal einen Wasserschaden gehabt. sagt Marion, als sie mir kurz über die Schulter sieht. Guck: hier und hier auch. Und das hier an der Seite? Das ist eine Bierlasur. Die wird wie zäher Honig, wenn Du mit dem Fön daran gehst.

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    Am Nachmittag, nach einem leckeren Mittagessen und gemütlicher Runde um den Stukenbrock‘schen Esstisch, ist die dicke Farbschicht komplett entfernt, die Oberfläche ist glatt, der gerissene Korpus geklebt und eine kleine Leiste an der Seite haben wir einfach entfernt. Ich darf mich für eine Farbe entscheiden und suche mir ein schönes, kühles Grau aus. Wir arbeiteten alle mit den hauseigenen Farben der Stukenbrocks, die von Marion und Ralf per Hand gemischt werden und Grau steht heute in allen Schattierungen wirklich hoch im Kurs. Die hochwertigen Dispersions- und Acrylfarben sind wunderschön, lassen sich toll verarbeiten und auf der Farbpalette gibt es neben "meinem" Grau noch eine ganze Reihe anderer Farbtöne, die mein Herz ein bisschen schneller schlagen lassen.

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    Mit der grauen Farbe kommen nun aber plötzlich nach und nach die schönen Verzierungen und die hübschen Stilelemente aus den 20er Jahren zur Geltung und der sanfte Schimmer lässt mein Schränkchen großartig aussehen. Ich werde nicht ganz fertig werden, aber das finde ich gar nicht schlimm, die letzten Handschläge mache ich, mit den tollen Tipps und Tricks von Marion und Ralf im Gepäck, am nächsten Tag zuhause auf der Terrasse. Die neue Platte für meine Kommode lasse ich mir zwei Wochen später ganz einfach im Baumarkt zuschneiden und schleife die Ecken per Hand mit etwas Schleifpapier rund, bevor ich sie mit dem Rest der Farbe streiche, die ich von meinem Aufmöbeltag mit nach Hause gebracht habe.

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    Und sehen Sie den Schubkasten oben rechts? Darin liegt einer der tollen Gutscheine für die Stukenbrock'schen Aufmöbeltage. Ich hätte da nämlich noch diese beiden Chippendale-Stühle, die ein wenig aus dem Leim gehen. Und das Regal mit der dicken weißen Farbe drauf. Und die Biergarten-Garnitur aus den 40ern, deren mattbraune Farbe langsam abblättert. Und die wird ganz bestimmt nicht grau.

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    Alle Informationen rund um die Workshops und Kurs-Termine finden sich auf der Website der Stukenbrocks. Natürlich kann man die Wohnwerkstatt Stukenbrock auch auf Facebook oder direkt in ihrem Herzberg Laden in Hamburg-Ottensen besuchen, dort gibt es, neben vielen großen und kleinen Lieblingsstücken auch die tollen Farben der Stukenbrocks zu kaufen. Liebe Marion, lieber Ralf, Danke für diesen wunderbareren Tag mit Euch. Vielen Dank für die Einladung, für Ratschläge, Tipps und Tricks. Wir sehen uns hoffentlich ganz bald wieder!

    Mit dabei
    Daniela und Marc von COZY AND CUDDLY
    Karina von OH WHAT A ROOM
    Anna Julie von DEKO HOCH 3
    Melanie von CITY MELODY

  • Trouble Shooter

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    Ach, manchmal ist echt der Wurm drin: Plötzlich meldet mein Laptop mitten in der Postproduktion der letzten Hochzeitsreportage nicht nur einen kaputten Akku, sondern auch noch einen drohenden Festplattenschaden. Also flugs eine zweite externe Festplatte besorgt und absurd große Datenberge hin und her kopiert, damit ja kein Bild verloren geht. Und wenn alles sicher und trocken auf beiden Festplatten gelandet ist, geht's hier auch wieder weiter im Takt!

  • Zwischen hier und dort

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    Während ich gerade noch die letzten Handschläge an den zuckersüßen Bildern mache, die ich neulich von einem ganz entspannten, tollen Neugeborenen-Shooting mitgebracht habe, packe ich schon wieder meine Siebensachen zusammen, hake Gegenstände auf meiner Ausrüstungsliste ab und freue mich still vor mich hin. Morgen in aller Frühe geht es nämlich in den Süden zu einer Hochzeit in der Nähe von Frankfurt und ich habe eine Menge toller Ideen für die Reportage und die Portraits im Gepäck.

    Und so bleiben die Babyfotos hier für das Blog gerade erstmal in der Pipeline liegen und auch von meinem zweiten Aufmöbelworkshop bei den Stukenbrocks in der Wohnwerkstatt erzähle ich Euch erst in der nächsten Woche. Bis dahin freue ich mich über Eure gedrückten Daumen für gutes Wetter in Frankfurt und Stuttgart und dafür, dass unsere Freunde, die Lokführer, nicht noch ein paar Züge mehr streichen ...

  • Brautkleid-Shopping in Hamburg

    Titelbild Kopie

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    “Wenn die eine große Frage gestellt und mit einem ersten „Ja“ beantwortet wurde und wenn ein Tag ausgewählt ist, der der Eine werden soll, dann gibt es schon bald einen Eintrag im Terminkalender der Braut, der für viele fast so wichtig ist, wie die Hochzeit selbst – Der Kauf des Brautkleides. Und der sollte etwas Besonderes sein, finde ich. Nicht nur, weil das, was sie für dieses eine Kleid ausgeben, ihr übliches Budget weit übersteigen wird, sondern weil Bräute Bräute sind. Weil sie diese Erfahrung im besten Fall nur ein einziges Mal machen werden (jetzt, nämlich.), und weil ich finde, dass es einfach wunderbar ist, für Bräute zu arbeiten. Sie strahlen und leuchten von innen. Manchmal sind sie voller Ideen und manchmal ganz konfus in ihrer Vorfreude und dem Versuch, ihren Enthusiasmus, ihre Wünsche und das Budget zu jonglieren. In jedem Fall aber sind sie in ihrer Freude und ihrem Glück ganz einfach hochansteckend und wenn ich mit Bräuten arbeite, sollte ich das lieben, ich sollte beschwingt und freundlich und voller Energie sein und die Bräute wissen lassen, dass sie schön sind. Sind sie nämlich. Unabhängig von Kleidergröße oder Budget. Und genau deswegen finde ich, dass die Brautkleiderfahrung für jede von ihnen einzigartig sein sollte.

    Ich habe mich also sehr gefreut, als eine meiner Sommerbräute mir sagte, dass sie sich gerne von mir beim Brautkleid-Shopping begleiten lassen möchte. Hurra, dachte ich, endlich wieder knisternde Unterröcke, gefüllte Sektgläser und heimlich weggewischte Tränen. Fröhlichkeit, die aus allen Ecken perlt …"

    Was ich neulich so erlebt habe, als ich Sabrina zum Brautkleid-Shopping begleiten durfte und warum der Tag zwar irgendwie blöd anfing und dann aber ganz zauberhaft endete, lest Ihr heute auf "Ein Hochzeitsblog"!

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    März 2015
    Brautkleider: Brautstudio Offenborn
    Soundtrack: We are Tony - Seven Kinds Of Crazy

  • The reappearence of Florance Nightingale

    Das große Kind sagt, es sei krank. Und, zugegeben, dicke Mandeln und ein bemerkenswerter Mangel an Farbe im Gesicht lassen sich jetzt nicht so ganz wegdiskutieren. Florence Nightingale appears und serviert einen Smoothie: Apfel Banane (zu sauer), ich gebe Honig dazu (zu süß), ich deute Konsequenzen an. Das Kind droht mit dem Jugendamt. Ich erwäge die Google-Suche nach einer Plus-Size-Babyklappe -- Idylle.

  • Tarattata!

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    Alles neu macht der ... äh ... März! Und so durfte ich letzte Woche ein kleines Paket funkelnagelneuer Visitenkarten bei meiner Lieblingsdruckerei abholen. Schön sind sie geworden, finde ich, und hoffe, dass sie Euch auch gefallen!

    Dazu habe ich mich in den letzten Wochen über jede Menge wunderbarer Neuigkeiten gefreut, jede auf ihre Weise speziell und großartig, und ich bin schon sehr gespannt auf das, was der Sommer so bringen wird. Aber bevor es so richtig los geht, darf ich am nächsten Wochenende zum Warmwerden erstmal eine meiner Sommerbräute zum Brautkleid-Shopping begleiten. Endlich wieder das Rascheln von Unterröcken, ausgelassene Vorfreude und heimlich weggewischte Tränen. Ich freu' mich so!

  • Halbgeburtstag

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    Sechs Monate. Zwei Zähne, große Bananenliebe, Mädchentyp, Carpet Crawler. Halbzeit im Elternjahr und Aufbruch in ein 2015, das sich gerade ganz wunderbar anlässt. Die letzten Monate waren aufregend und sind wie im Flug vergangen. Werde ich ein Babyblog schreiben? Ich habe immer noch keine Ahnung. Was ich weiß, ist dass ich jeden Moment genießen werde. Ich freue mich auf den Sommer und bin gespannt darauf, zu entdecken, was für ein Mensch in diesem kleinen Bündel steckt. Ich freue mich darauf, ihn zu begleiten, wenn er seine Welt entdeckt und darauf, zu sehen, wie die beiden Jungs weiter zusammenwachsen. Wenn das überhaupt möglich ist. Auf den ersten Urlaub zu viert im Anschluss an eine tolle Hochzeitssaison. Und auch darauf freue ich mich wie Bolle: wieder zu fotografieren.

    Mehrere Hochzeiten stehen bereits in den Startlöchern, Neugeborenen-Shoots und Familienportraits sind ebenfalls schon angefragt und verabredet und ich bin so gespannt, was die nächsten Monate noch bringen werden. Nachdem ich im letzten Jahr gar keine Buchungen von Brautpaaren annehmen konnte und einiges an liebe Kolleginnen weitergegeben habe, habe ich schon ein bisschen an Entzug gelitten. Aber nun kündigen sich tolle neue Projekte an und treten bereits voller Vorfreude von einem Bein auf das andere. 2015, ich mag Dich, sechs Monate nach dem Kind. Bleib so, ja?

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  • Idylle

    Zeugnisferien. Das große Kind möchte Star-Wars-Monopoly spielen. Ich frage, ob ich Hermine sein kann. Das Kind verdreht die Augen und schiebt die Schachtel mit einem dieser Mann-Mama!-Blicke zurück ins Regal. Wenigstens Anakins Mutter, frage ich vorsichtshalber noch mal nach. Statt einer Antwort höre ich nur ein verächtliches Schnauben.

    Ich bin jetzt eigentlich ziemlich zufrieden mit der Entwicklung des Vormittags und mache mir jetzt erstmal einen Kaffee, glaube ich.

  • Hush, little Baby!

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    Was machen wir eigentlich, wenn das Baby während des Shootings heult? - Ganz klar: Fotografieren!

    Für die Babys und ihre frischgebackene Eltern sind unsere Verabredungen zum Neugeborenenshoot manchmal ganz schön anstrengend. Während wir da ziemlich entspannt sind und einfach fotografieren, was uns die Babys gerade zeigen wollen, geraten die Eltern oft ein bisschen in Stress. Dabei ist es vollkommen in Ordnung, wenn die Mäuse gerade keine Lust mehr haben und ihrem Unmut direkt ein wenig Luft machen. Denn in ein paar Jahren sind es meistens nicht die hübschen Hochglanzfotos von in durchsichtige Tücher gewickelten Babys mit hübschen Bändchen um den Kopf und unter dem Kinn verschränkten Händchen, sondern die Bilder, die drumherum entstehen. Die Echten.

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  • Family Portrait

    Das große Kind sucht "Baiian Trikot" bei eBay.
    Der Mann googelt derweil nahezu fieberhaft. Erbrecht oder so.

    Idylle.

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